DOG Solution Rally Obedience

Rally Obedience

Rally Obedience, kurz RO, ist eine junge Sportart, die eine Mischung aus Agility und Obedience abbildet. Als Mensch-Hund-Team durchläuft man wechselnde Parcours, die an den Leistungsstand des Teams angepasst sind. Es geht darum den Parcours, der aus Schildern mit unterschiedlichen Aufgaben aus dem Obedience besteht, fehlerfrei zu durchlaufen.
Dieser Sport fördert die Bindung und Kommunikation zwischen dem Menschen und seinem Hund, macht Spaß und ist auch für körperlich eingeschränkte und alte Hunde geeignet.
RO ist eine wunderbare Möglichkeit seinen Hund geistig auszulasten.

Im RO gibt es 5 verschiedene Leistungsklassen:

  • Beginner (ab 15 Monate)
  • Klasse 1
  • Klasse 2
  • Klasse 3
  • Senioren (ab 8 Jahre)

Die Klassen Beginner bis 3 steigern sich in der Schwierigkeit und Komplexität der einzelnen Übungen und deren Kombinationen. Hier sind einige der Übungen und die Unterschiede zwischen den Leistungsklassen erklärt:

Die Übungen in der Beginner bestehen aus vielen Richtungswechseln. Viele nach rechts, wenige nach links, da es für den Hund schwieriger ist linksrum die Richtung zu ändern.

Es wird auch Sitz und Platz in verschiedenen Situationen gefordert. Zum Beispiel im Vorsitz, bei dem der Hund gerade vor dem Menschen sitzt, oder während der Mensch einmal um den Hund herum läuft, ohne dass dieser seine Position verlassen soll.

Außerdem gibt es verschiedene Figuren, wie den Slalom, durch den Mensch und Hund gemeinsam durchlaufen.

Ein paar Beispiele:

Rally Obedience Bediener

Ab Klasse 1 werden Abbiegungen im 90° Winkel gefordert. Das wiederum erfordert ein gewisses Geschick des Hundeführers beim Setzen der Füße. Auch die Figuren, die durchlaufen werden, werden schwieriger, da ab Klasse 1 eine Ablenkung eingebaut werden darf. Anstatt der Pylonen, die eine Figur gestalten, werden dann Futter und Spielzeug unter Abdeckungen aufgebaut. Der Hund darf sich dadurch natürlich nicht irritieren lassen.

Ein paar Beispiele:

Rally Obedience Klasse 1

In Klasse 2 gibt es zusätzlich zu allen Beginner und Klasse 1 Schildern wieder neue Übungen. Es werden erste, gerade Abrufübungen gestellt, es gibt zusätzliche Varianten des Steh und ab dieser Klasse werden Hürden im Parcours eingebaut. Der Hund wird entweder gerade über die Hürde abgerufen, oder während der Fußarbeit über eine Hürde geschickt.

Ein paar Beispiele:

Rally Obedience Klasse 2

Die Königsklasse verlangt von ihren Läufern, dass diese alle Schilder von der Klasse Beginner bis 3 bewältigen können.

In dieser Klasse kommen nochmal Schwierigkeitssteigerungen der bereits bekannten Übungen, sowie ganz neue Übungen hinzu. So muss ein Mensch-Hund-Team in der Fußposition 3 Schritte rückwärts laufen. Außerdem gibt es schräge Abruf- und Hürden-Übungen, sowie die Distanzkontrolle, in der der Hund auf Entfernung Sitz und Platz machen muss. 

Ein paar Beispiele:

Klasse 3 Rally Obedience

Der Parcours für die Senioren (der Hund ist gemeint ;)) ist mit 12 Schildern halb so lang wie ein Klasse 3 Parcours. Es gibt keine Sprünge mehr und der Hund darf, im Gegensatz zu den anderen Klassen, immer mit Leckerchen bestätigt werden.

Es gibt auch nur noch eine beschränkte Auswahl an Schildern, die gestellt werden dürfen. Die weniger „Senior-freundlichen“ Schilder, wie z.B. die 360° Drehung links, kommen nicht mehr vor. 

Wenn ihr meint, dieser Sport könnte euch und eurem Hund Spaß machen, er wäre eine gute Ergänzung zum Alltagstraining, er könnte eurem sehr dynamischen Hund helfen durch die ruhige Arbeit mehr Konzentrationsfähigkeit zu erlangen, oder eurem unsicheren Hund Selbstvertrauen geben, dann vereinbart gerne mit mir eine Probestunde und lasst euch vom Rally Obedience-Virus anstecken ☺